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Der größte Scherz der tschechischen Geschichte?

Der Scherz - vtip, die Geschichte - dějiny


Šiška. Jakub. Brisante Spekulation: War Masaryk ein Sohn des österreichischen Kaisers? 31-10-2015 [on-line]. [Abfragedatum: 6. 11. 2016]. Zugänglich von: <http://www.radio.cz/de/rubrik/geschichte/brisante-spekulation-war-masaryk-ein-sohn-des-oesterreichischen-kaisers>. Mutschlechner. Martin. Franz Joseph: Ehe, Familie und Nachkommen. [on-line]. [Abfragedatum: 6. 11. 2016]. Zugänglich von:< http://www.habsburger.net/de/kapitel/franz-joseph-ehe-familie-und-nachkommen>. Větvička. Ladislav. Podvod s Masarykem aneb "Připad Kropačkova vyřešen". 3. 06. 2015[on-line]. [Abfragedatum: 6. 11. 2016]. Zugänglich von: <http://vetvicka.blog.idnes.cz/blog.aspx?c=461436>. Bild: http://vetvicka.blog.idnes.cz/blog.aspx?c=461436 , http://images.slideplayer.cz/12/4000540/slides/slide_3.jpg

Franz Joseph war seiner Gattin Elisabeth (Sissy) zeitlebens in einer schwärmerischen Liebe zugetan, die von dieser nicht in gleichem Ausmaß erwidert wurde. Elisabeth konnte dem Kaiser die Untreue nicht verzeihen. Es entwickelte sich in späterer Zeit jedoch eine Art von Freundschaft auf Distanz.

Um das Bild vom privaten Leben des Kaisers abzurunden, erwähnen wir die bekanntesten seiner außerehelichen Verhältnisse. Franz Josephs Verhalten widersprach der herrschenden katholischen Sexualmoral. Franz Josef hatte während seines Lebens mindestens sechs, vielleicht aber auch acht Geliebte. Praktisch alle waren einfache, manchmal ältere Frauen, genau wie Theresia Kropaczek. Das eher rein sexuelle Verhältnis Franz Josephs mit Anna Nahowski (1860–1931) dauerte von 1875 bis 1889. Möglicherweise war Franz Joseph auch der Vater einiger der Kinder Nahowskis. Einige der Geliebten hielt sich der Kaiser jahrelang und führte auch Notizen über sie. Die von tiefer Freundschaft und Vertrautheit geprägte Beziehung mit der bekannten Schauspielerin Katharina Schratt (1853–1940) begann 1885 und dauerte bis zum Tod des Kaisers an. Franz Joseph hatte acht oder neun uneheliche Kinder – und alle diese Frauen und Kinder hat er großzügig versorgt.

In allen offiziellen Lebensläufen des ersten tschechoslowakischen Staatspräsidenten finden sich die Eltern Theresia und Josef Masaryk. Theresia, geborene Kropaczek, stammte aus einer deutschsprachigen, mittelständischen Familie aus Mähren. Theresia verbrachte etwa drei Jahre als Dienerin in Wien, 1847 kehrte aber zurück in ihre Geburtsstadt Göding (Hodonín) zu der Zeit fuhr dorthin auch der Kaiser. Theresia war zu diesem Zeitpunkt 36 Jahre alt, gut versorgt und auch attraktiv. Als sie eine Ehe mit Josef Masaryk schloss, war Theresia im dritten Monat schwanger. Der phlegmatische Kutscher Josef Masaryk, kaum des Lesens und Schreibens mächtig, war zehn Jahre jünger als die Braut. Sofort nach der Ehe begann sein Aufstieg: Alois wurde Herrnkutscher mit Livree am kaiserlichen Hof, dann Kammerdiener und schließlich sogar Wirt. Nur kurz danach findet sich folgende Eintragung im Tagebuch des Habsburgerkaisers Franz Josef: „Kropaczek erledigt. Ein Zufall? David Glockner glaubt das nicht. Er hat das Buch „Des Kaisers Präsident“ verfasst.

Es gibt viele indirekte Indizien, dass Masaryk wirklich ein Sohn von Franz Josef war: Als Tomáš zum Beispiel nicht mehr die Grundschule in Hodonín besuchen wollte, hieltunerwartet‘ ein Schulinspektor auf dem Marktplatz an, der dem Jungen zuredete und ihn in die Schule zurückbrachte. Vor dem Abitur wurde Masaryk vom Gymnasium in Brünn (und von allen Schulen in der Monarchie) geworfen, weil er mit dem Schürhaken auf den Direktor losging und den schwer verletzte. Nachdem Theresia Masaryk (Kropaczek) den Kaiser besucht hatte, kam Anton Le Monnier, der Polizeidirektor von Brünn, zu Hilfe. Er ermöglicht Masaryk, an einem Elitegymnasium in Wien sein Abitur zu schreiben, und wird selbst zur gleichen Zeit zum Polizeidirektor von Wien erhoben. Dort bezahlte er Masaryk das Hochschulstudium. Während Masaryks Studiums an der Wiener Universität betrug sein Taschengeld 100 Gulden pro Monat – so viel Geld verdiente damals z. B. ein Bezirkshauptmann.

Wer den anerkannten Professor Georg Ebers in Leipzig besuchen wollte, der musste Monate lang warten. Masaryk hat er aber gleich einen Tag nach seiner Anreise empfangen! Das Treffen endete aber für Masaryk mit einem Schock: Wie er brieflich seinen Freunden anvertraute, habe ihm der Professor ‚unglaubliche Sachen‘ über den Kaiser erzählt. Masaryk war danach mehrere Monate lang krank und hielt sich von diesem Professor fern. Haben die neuen Tatsachen die Ansichten von Masaryk geprägt? Warum hat er so hart bis zum Zerfall der Monarchie gegen die Habsburger und gegen die katholische Kirche gekämpft? Wollte er etwas seinem Vater beweisen? Ein Journalist hat geschrieben: Wenn es die Wahrheit wäre, wäre es dann der größte Scherz der tschechischen Geschichte.

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Tomáš Garrigue Masaryk https://www.youtube.com/watch?v=ktAhcfHUesw

1. Wer war Tomáš Garrigue Masaryk?

2. Wie wird er selten angegeben?

3. Wie wird sein Name oft in Tschechien abgekürzt?

4. Wann nahm er den zweiten Namen Garrigue an?

5. Aus welchen Verhältnissen stammte Masaryk?

6. Wessen Sohn war Masaryk?

1. Tomáš Garrigue Masaryk war ein tschechischer Philosoph, Schriftsteller und Politiker sowie Mitbegründer und erster Staatspräsident der Tschechoslowakei. 2. Selten wird er auch als Tomáš Masaryk angegeben. 3. In Tschechien wird sein Name oft zu TGM abgekürzt. 4. Den zweiten Namen Garrigue nahm er nach der Heirat mit der amerikanischen Industriellentochter Charlotte Garrigue an. 5. Masaryk stammte aus einfachen Verhältnissen. 6. Er war Sohn eines slowakischen Kutschers auf kaiserlichen Gütern und einer Bauerntochter und Köchin aus Auspitz (Hustopeče).

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